Andrologie

Vorsorge, Diagnostik und Therapie bei Beschwerden der männlichen Fortpflanzungs-Organe

Andrologische Probleme können in jedem Lebensabschnitt eines Mannes auftreten. Sexuelle Beschwerden wie Potenzprobleme oder vorzeitiger Samenerguss sind oft sehr belastend für die betroffenen Männer, sind aber in aller Regel gut behandelbar.


Erektionsprobleme (Erektile Dysfunktion)

Erektile Dysfunktion entsteht bei jedem Mann individuell durch eine Kombination nicht beeinflussbarer und beeinflussbarer Ursachen. Unser individuelles erblich bedingtes Risiko sowie das Älterwerden an sich stellen zwei wichtige Risikofaktoren für die Entwicklung von Potenzproblemen dar, die wir nicht beeinflussen können. Auf der anderen Seite sind Erkrankungen wie Übergewicht, wenig körperliche Bewegung (wenig/kein Sport, Spazieren, etc), das Rauchen sowie fett- und zuckerreiche Ernährung (Diabetes!) meist zu einem großen Teil unserem eigenen Lebensstil zuzuschreiben. Eine Lebensstiländerung mit Gewichtsabnahme, körperliche Bewegung, dem Aufgeben des Rauchens und eine ausgewogene Ernährung sollten daher jedenfalls vor Beginn einer Medikamenteneinnahme oder parallel zu dem Beginn einer Stoßwellentherapie stehen.

In Kombination mit einer Lebensstiländerung gibt es schon in der Frühphase beginnender Potenzprobleme die Möglichkeit, eine Stoßwellentherapie durchzuführen und damit auf mehreren Wegen die Erektionsfähigkeit zu verbessern. Neben der Stoßwellentherapie ist auch die Medikamenteneinnahme mittels Phosphodiesterasehemmern wie Sildenafil (Viagra R) und Tadalafil (z.b. Cialis R) eine gute Therapie der Potenzbeschwerden möglich. Sollte die Erkrankung fortgeschritten sein und diese Medikamente nicht mehr gut greifen, kann man auch mit der Stoßwellentherapie eine neuerliche verbesserte Ansprechrate auf eben diese Medikamente erreichen.


Vorzeitiger Samenerguß (Ejaculatio praecox)

Der frühzeitige oder vorzeitige Samenerguß betrifft etwa ein Fünftel aller sexuell aktiven Männer und ist damit ein sehr häufiges sexuelles Problem. Zum einen sind körperliche Ursachen wie Überempfindlichkeit des Penis oder Veränderungen der Serotoninrezeptoren hierfür verantwortlich. Aber auch psychische Faktoren spielen bei diesem Phänomen eine wichtige Rolle, denn vor allem der Dialog mit der Partnerin, das Erlernen und Trainieren unterschiedlicher Techniken der Ejakulationskontrolle können zu Verbesserungen der Zufriedenheit beider Partner beitragen. Auch unterschiedliche Medikamente können zu einer Verbesserung der Zeit führen.


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